Organisation
Wer führt den Alarmkalender – und mit welchem Aufwand?
Eine Person, eine Stabsstelle oder eine neue Stelle? Wie Kommunen die Aufgabe organisieren.
Die Aufgabe fällt meist dort an, wo schon Bevölkerungsschutz oder Ordnung angesiedelt sind. Die Lösungen sind unterschiedlich: Rommerskirchen hat zum 1. August 2026 eine Stabsstelle für Zivile Alarmplanung eingerichtet und dafür vorhandene Aufgaben umverteilt. Bamberg schlug im Juni 2026 eine zusätzliche Vollzeitstelle vor, weil der Alarmplan mit dem vorhandenen Personal nicht zu leisten sei (Quelle: Feuerwehr-Magazin). Die Gemeinde Weeze plant eine Stelle, die Geheimschutz, Zivile Alarmplanung und Krisenmanagement verbindet (Quelle: Gemeinde Weeze).
Die Ausstattung ist knapp: In einer KGSt-Umfrage vom Mai 2026 unter 173 auswertbaren Kommunen hatten mehr als zwei Drittel höchstens ein Vollzeitäquivalent für die Zivile Alarmplanung, 57 % hielten ihre Ausstattung für unzureichend.
Praxistipp: Bündeln Sie Zivile Alarmplanung, Krisenstab und Notfallvorsorge bei einer Stelle. Die Menschen, Meldewege und Räume sind ohnehin dieselben.