Praxis
Typische Fehler beim ersten Alarmkalender
Was in der Praxis häufig schiefgeht – und wie Sie es vermeiden.
Erfahrungswerte, keine amtliche Liste.
Ein-Personen-Projekt. Die oder der Beauftragte schreibt allein; die Fachbereiche erfahren erst im Ernstfall von ihren Aufgaben.
Keine Vertretungen. Jede Maßnahme hängt an einem Namen. Fällt die Person aus, fällt die Maßnahme aus.
Erreichbarkeit nur zur Dienstzeit. Alarmierungen kommen nicht montags um zehn.
Insellösung. Alarmkalender, Krisenstab und Katastrophenschutzplanung werden getrennt geplant, obwohl sie dieselben Menschen betreffen.
Unklarer Umgang mit Verschlusssachen. Eingestufte Unterlagen kursieren per E-Mail oder auf privaten Geräten.
Abhängigkeiten übersehen. Strom, IT und Telefon werden vorausgesetzt, obwohl sie im Krisenfall ausfallen können.
Einmal fertig, nie geübt. Ein Alarmkalender ohne Übung und Pflege veraltet mit dem ersten Personalwechsel.
Sie haben schon einen Entwurf? Das Paket „Prüfung und Übung“ setzt genau hier an.