Alarmkalender in Berlin
In Umsetzung
Wer führt den Alarmkalender
Bezirke (Beauftragte für Zivile Verteidigung), koordiniert durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport
Frist
keine öffentliche Angabe
Berlin hat keine Kreise und Gemeinden; kommunale Aufgaben nehmen die zwölf Bezirke wahr. Zu den Aufgaben der Beauftragten für Zivile Verteidigung in den Bezirken gehört nach einer Antwort des Senats vom September 2026 auch die zivile Alarmplanung. Der Senat empfiehlt, die Beauftragten an die bestehenden Katastrophenschutzstrukturen der Bezirke anzugliedern. Die Koordinierung liegt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport.
Im Doppelhaushalt 2026/2027 sind je Bezirk zwei Stellen für Katastrophenschutz und Zivile Verteidigung vorgesehen, eine davon mit Schwerpunkt Zivile Verteidigung. Für Aus- und Fortbildung in der Zivilen Verteidigung sind in beiden Jahren jeweils 21.000 Euro veranschlagt. Eine Frist für Alarmkalender ist nicht veröffentlicht.
Was das für die Bezirke heißt: Die Stellen sind geplant. Struktur, Vertretungen und Erreichbarkeiten lassen sich festlegen, auch wenn noch nicht alle Maßnahmen im Detail vorliegen.
Quellen
Abgeordnetenhaus Berlin, Drs. 19/26951: Bestandsaufnahme Katastrophenschutz, 10. September 2026
Abgeordnetenhaus Berlin, Drs. 19/22502: Schutzbauten und Zivilschutz in Berlin, 20. Mai 2025
Hinweis
Die Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen und ersetzen nicht die Vorgaben Ihres Landes oder Ihrer Aufsichtsbehörde. Sie haben neuere Informationen? Ich freue mich über einen Hinweis.